Diesen Satz habe ich tatsächlich noch nie gehört.
Wenn ich ehrlich bin, wäre das vermutlich sogar ein ziemlich lustiges Telefonat. Gleichzeitig hat mich genau dieser Gedanke in den letzten Wochen immer wieder beschäftigt. Nicht wegen der Spiegelarbeit, nicht wegen der Energiearbeit und auch nicht wegen Reiki. Sondern weil mir dabei etwas bewusst geworden ist.
Ich tue mich manchmal schwer damit zu erklären, was ich eigentlich mache.
Nicht, weil ich nicht weiß, was ich tue. Vielmehr, weil ich so viele Erfahrungen gesammelt und so viele Werkzeuge kennengelernt habe, dass ich manchmal selbst merke, wie schnell ich in Fachbegriffe verfalle. Dann erzähle ich von Spiegelarbeit, Wortwechsel, Gedankenwechsel, Energiearbeit, Meditationen, Trauerbegleitung, Selbstführung, Atemarbeit oder Perspektivwechseln. Für mich ergibt das alles Sinn. Für viele Menschen klingt es jedoch wie eine Liste von Begriffen, mit denen sie nicht wirklich etwas anfangen können.
Das ist ein bisschen so, als würde ich sagen, ich bin Mentor für mentale Gesundheit.
Klingt wichtig. Klingt professionell. Klingt sogar irgendwie sinnvoll.
Doch wenn wir ehrlich sind, wissen die meisten Menschen danach immer noch nicht, was ich eigentlich mache.
Marcus
Ich tue mich manchmal schwer damit zu erklären, was ich eigentlich mache.
Nicht, weil ich nicht weiß, was ich tue. Vielmehr, weil ich so viele Erfahrungen gesammelt und so viele Werkzeuge kennengelernt habe, dass ich manchmal selbst merke, wie schnell ich in Fachbegriffe verfalle. Dann erzähle ich von Spiegelarbeit, Wortwechsel, Gedankenwechsel, Energiearbeit, Meditationen, Trauerbegleitung, Selbstführung, Atemarbeit oder Perspektivwechseln. Für mich ergibt das alles Sinn. Für viele Menschen klingt es jedoch wie eine Liste von Begriffen, mit denen sie nicht wirklich etwas anfangen können.
Das ist ein bisschen so, als würde ich sagen, ich bin Mentor für mentale Gesundheit.
Klingt wichtig. Klingt professionell. Klingt sogar irgendwie sinnvoll.
Die Wahrheit ist nämlich: Die wenigsten Menschen suchen mentale Gesundheit. Die wenigsten Menschen suchen Spiegelarbeit oder Energiearbeit. Menschen suchen Orientierung. Sie suchen Antworten. Sie suchen Klarheit. Sie suchen einen Weg, wenn sie gerade keinen sehen.
Kein Mensch wacht morgens auf und denkt: „Heute brauche ich dringend einen Wortwechsel.“
Menschen stehen morgens auf und merken, dass ihr Leben plötzlich anders aussieht als geplant. Weil ein geliebter Mensch gestorben ist. Weil eine Beziehung zerbrochen ist. Weil eine Krankheit alles verändert hat. Weil sie seit Monaten funktionieren und trotzdem spüren, dass sie sich selbst irgendwo auf dem Weg verloren haben.
Genau dort beginnt meine Arbeit.
Nicht bei einer Methode oder einem Konzept, sondern bei einem Menschen und seiner Geschichte.
Wenn ich heute auf mein eigenes Leben zurückblicke, wird mir auch klar, warum meine Werkzeugkiste so groß geworden ist. Ich habe diese Werkzeuge nicht gesammelt, weil ich irgendwann einmal Menschen beeindrucken wollte. Ich habe sie kennengelernt, weil ich sie selbst gebraucht habe.
Nach dem Verlust meiner Frau. Nach dem Verlust meiner Tochter. Nach meiner MS-Diagnose. Nach Angst, Panik und Depressionen. Nach all den Momenten, in denen das Leben nicht angeklopft hat, sondern die Tür eingetreten und alles verändert hat.
Viele der Dinge, die ich heute weitergebe, stammen deshalb nicht aus Büchern. Sie stammen aus Erfahrungen. Aus Gesprächen. Aus Herausforderungen. Aus Momenten, in denen ich selbst nicht wusste, wie es weitergehen soll. Nicht, weil ich neugierig war, sondern weil ich verstehen wollte. Weil ich wieder leben wollte.
Vielleicht ist das die ehrlichste Antwort auf die Frage, was ich eigentlich mache.
Mal braucht es dafür ein Gespräch. Mal eine unbequeme Frage. Mal einen neuen Blickwinkel. Mal eine Meditation. Mal Stille. Mal eines der vielen Werkzeuge, die ich auf meinem eigenen Weg kennenlernen durfte.
Doch das Werkzeug ist nie das Ziel.
Das Ziel ist immer der Mensch.
Vielleicht hast Du Dich an der einen oder anderen Stelle in diesem Artikel wiedergefunden. Vielleicht kennst Du dieses Gefühl, dass etwas nicht mehr passt, Du jedoch noch nicht genau greifen kannst, was es eigentlich ist. Vielleicht hat das Leben auch bei Dir nicht angeklopft, sondern die Tür eingetreten und Dinge verändert, die Du niemals verändern wolltest.
Dann musst Du das nicht alleine sortieren.
Manchmal reicht ein Gespräch. Ein neuer Blickwinkel. Ein Gedanke, der vorher nicht da war. Oder einfach ein Mensch, der zuhört, ohne Dich verändern zu wollen.
Wenn Du möchtest, dann buche Dir gerne einen kostenlosen Klarheits-Call mit mir. 20 Minuten, ganz ohne Druck und ganz ohne Verpflichtungen. Einfach ein Gespräch darüber, wo Du gerade stehst und welcher nächste Schritt für Dich möglich sein könnte.
Denn manchmal beginnt Veränderung nicht mit einer Lösung.
Manchmal beginnt sie mit einem ehrlichen Gespräch.



